Viele private Problem des Ermittlerteams

Titel:             Treuetat
Autorin:      Elke Pistor
Verlag:         Ullstein
ISBN:        978-3-548-28611-2
Seitenzahl: 328
Preis:            9,99 €

treue

Inhalt: Kommissarin Verena Irlenbusch kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter, als ihr Dokumente über die Nazivergangenheit ihres Großvaters in die Hände fallen.

Sie ist geschockt und stellt sich ganz neue Fragen zu ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig ermittelt sie mit ihrem Kollegen Christoph Todt in drei scheinbar miteinander verbundenen Mordfällen. Die beiden stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung sie an neue Grenzen bringt: Wer ist in diesem Spiel Opfer und wer Täter? (Quelle: Klappentext).

Leider wurden meine Erwartungen an diesen Krimi etwas enttäuscht. Ich erhoffte mir spannende Abläufe und unterschiedliche Charaktere bei den Ermittlern.
Doch diese waren fast mehr mit ihren persönlichen Problemen, als mit ihrer Arbeit beschäftigt. Es fehlte einfach an Spannungsbögen. Das Ende war schnell vorhersehbar.

Verena Irlenbusch ist mit der Pflege ihrer Großmutter völlig überfordert, ihr Kollege Christoph Todt hat den Suizid seiner Frau nicht verkraftet und gibt sich immer noch die Schuld daran und Leo Ritte steigt nach einer schweren Verletzung wieder neu ein. Leo Ritte muss sich auch damit abfinden, dass sie vorerst nur im Innendienst eingesetzt wird. Das gefällt ihr so gar nicht und sie eckt immer wieder mal an.
Nun kommen aber drei Mordfälle auf das Team zu, die alle in einem Zusammenhang zu stehen scheinen. Mehr oder weniger rauft sich das Team zusammen und beginnt mit seinen Ermittlungen.
Wer hat den Journalisten Kai Ziegler, die Fußpflegerin Heidemarie Alligs und die Archivarin Elisabeth Schäfer umgebracht? Schnell ist ein Tatverdächtiger gefunden, aber ist er auch wirklich der Täter?

Fazit: Der Schreibstil der Autorin Elke Pistor ist recht gut. Ein wenig mehr Spannung hätte einen guten Krimi ergeben. Was mir ganz gut gefallen hat ist, wie sie über die Nazivergangenheit einiger Protagonisten, bzw. deren Angehörigen, schreibt: Nichts ist so wie es scheint.

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